Presse

„(…)Mannellas Stadträume vermitteln abstrakt dargestellte Urbanität, lassen ein Stadtgeflüster in Häuserfluchten und auf Plätzen spüren, ersparen dem Betrachter den Menschen und zeigen doch das Ergebnis seiner Leistungen. (…) Das Abstrakte ist noch lange nicht ausgereizt und abgeschöpft, und seine Kaltnadelradierung ist quicklebendig. (…)

Mainzer Allgemeine Zeitung, 9.1.2015

 

 

„… die großformatigen Farbblätter (…) lenken den Blick vom Menschen weg auf Großstädte wie New York, Chicago, Berlin und Frankfurt. An Piranesi erinnernde, dunkel schraffierte Stadtansichten, aber auch stillgelegte Fabrikhallen, Industrieanlagen und Baustellen sind Motive seiner Bilder, die er mit Winkelschleifer und Bohrer in die schweren Kupferplatten fräst – manchmal bis die Funken sprühen. (…)“

FAZ, 28.5.2010 zur Ausstellung in der Galerie Netuschil, Darmstadt

„… Kraftvoll, allein durch die starke Präsenz des Schwarz(…), fällt Mannellas Kunst der führende Part im Tanz der Exponate zu. Von eindringlicher Ernsthaftigkeit zeugt sein lineares Koordinatensystem städtischer Architekturen. Eine Fläche, die in Nahsicht aus einer Vielzahl dicht gesetzter Linien und Striche besteht, ein leuchtend gelber Papierstreifen, der in Nacharbeit auf das in Mischtechnik ( Kaltnadel auf Fotografie und Öl ) gefertigte Werk gesetzt wird; all das sind „Handgriffe“, deren Leidenschaft der Betrachter sich kaum entziehen kann.“
Mainzer Allgemeine Zeitung vom 21.3.2007 zur Ausstellung in der GALERIE MAINZER KUNST! mit Anne Kuprat

„… Die bisweilen düstere Präsenz seiner Radierungen zieht den Betrachter in die pulsierende Energie seines täglichen Umfelds. Die urbane Szenerie verdichtet Stimmungen, hat den Sog von etwas Dunklem und Mächtigem. (…) In dunkles Rot getaucht, in tiefem Blau, schwarz und erdtonig erhebt sich unser Lebensraum übermächtig in seinen Bildwelten…“
Mainzer Allgemeine Zeitung vom 31.3.2006 zur Ausstellung „Statt Natur“ im SWR Mainz

„…Grafische Strenge durch entschieden gesetztes schwarzes Strichwerk legt Alfonso Mannella in seinen großen Grafiken von Berliner Baustellen an den Tag. Spezifische Wirkung zieht er aus einer Technik, die farbige Kaltnadelradierung mit Monotypie verbindet, so dass jedes Blatt als Original betrachtet werden muss…“
Main–Echo, 19.11.03

„…Meidners Sicht auf einen Gasometer in Berlin etwa, mit Bleistift fixiert, ähnelt dem Versuch, skelettierte Charakteristik vom Bau zu Papier zu bringen, den radierten Reichstag-Studien von Alfonso Mannella…“
Frankfurter Rundschau, 28.8.03

„…Auch das Berlin der großformatigen Radierungen von Alfonso Mannella ist so offen gehalten, dass es für jede andere Metropole stehen kann. Keine traditionell feste Bausubstanz wird bestätigt. Im Gegenteil. Die ruppigen Linien, die da mit der Flex in die Platte gegraben sind, berichten von den Trägern, Kabeln, Stangenbündeln, Kranarmen, Stahlgerüsten einer permanenten Baustelle. …“

Darmstädter Echo, 23.8.03
Presse 2003 zur Ausstellung „Stadt-Land-Fluss“ in der Galerie Netuschil, Darmstadt

„… Es wird Zeit, dass jemand Alfonso Mannella entdeckt, seine von Schraffuren überzogenen Großstadtexpressionen haben anspringende Energie. (…)“
Die Rheinpfalz vom 16.4.2005, zur Ausstellung „60 Jahre Pfälzische Sezession“ im Speyerer Kulturhof

„…Mannella gibt Plätzen und Gebäuden eine starke sinnliche Präsenz, die man den stummen Industriebauten nie zugetraut hätte. Dass Hafenanlagen und Bahnhöfe ihre eigene Sprache sprechen, in diesen Bildern kann man es hören, sehen und spüren.“
Mainzer Allgemeine Zeitung vom 22.6.05 zur Ausstellung „Stein, Raum, Licht“ im Essenheimer Kunstverein

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